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marbetschar - Coldfusion, Klettern, Freizeit

iPad Simulator auf OSX

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Um auf dem OSX für das iPad oder das iPhone entwickeln zu können, kann man von Apple das Xcode SDK herunterladen. Das SDK wurde primär für die Entwicklung von nativen Apps entwickelt. Nach Erstellung eines neuen “Navigation Based” Projekts, lässt sich mithilfe eines Klicks auf “Build and Run” der Simulator starten und in genau diesem kann dann der Safari aufgerufen werden. Im Simulator lässt sich so das Verhalten einer webbasierenden Applikation im iPad oder iPhone austesten.

Natürlich bietet ein richtiges iPad oder iPhone mehr Features als hier getestet werden können, es ist aber schonmal ein guter Start um mit der Entwicklung zu beginnen.

OSX: Verzeichnisse zusammenführen

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Der Finder unter OSX bietet ein nettes “Feature”: Wird ein Ordner A über einen Ordner B kopiert und besitzen beide denselben Namen, so ersetzt der Ordner A den Ordner B :( Stammt man nicht aus der Mac Welt, so ist dieses Verhalten mehr als nur unerwartet. So kann es schnell passieren, dass ungewollt Daten verloren gehen.

Abhilfe schaffen da einige Tools, die jedoch nicht kostenlos sind. Kostenlos dagegen ist ditto. Ein kleines Konsolenprogramm, welches mit OSX mitgeliefert wird und genau diese Anforderung erfüllt:

ditto -V [src] [dst]

Webseite in Firefox unter OSX ohne Kopf- und Fusszeile drucken

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Heute bin ich über ein scheinbar einfaches Problem gestolpert: Ich wollte eine Webseite als PDF ausdrucken und zwar ohne Kopf- und Fusszeile in welchen die Seitennummerierung sowie die URL stehen.

Im Druckdialog von OSX kann einfacherweise direkt PDF und dann aus dem Pulldown “Als PDF sichern…” ausgewählt werden. Aber die vermaledeiten Kopf- und Fusszeilen kann mann da nirgends einstellen?!

Ein Klick auf den nett blau leuchtenden Pfeil schafft abhilfe und blendet erweiterte Optionen ein - hier kann man die einzelnen Felder der Kopf- und Fusszeilen auf “blank” setzen und erreicht danach das gewünschte Resultat.

Druckdialog in Firefox unter OSX

Versteckte Dateien und OSX

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So wies ausschaut kann man leider nicht ohne weiteres versteckte Dateien und Ordner (beginnen mit einem ‘.’ im Namen) im Finder anzeigen lassen.

Abhilfe schafft da das Terminal und der ls Befehl.

:~osx$ ls -a

Alternativ gibt es verschiedene Tools die extra installiert werden müssten.

Skype aus Repository für Ubuntu

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Repositories sind eine feine Sache: Andere pflegens und ich krieg automatisch Updates.

Manchmal muss man aber auch Ubuntu ein wenig auf die Sprünge helfen und ihm sagen wos denn noch feine Happen gibt.

Für alle die Skype automatisch via Apt installieren wollen - einfach in der /etc/apt/sources.list folgende Zeile hinzufügen:

deb <a href="http://download.skype.com/linux/repos/debian/">http://download.skype.com/linux/repos/debian/</a> stable non-free

Ein anschliessendes Updaten der Quellen et voilà - Skype kann installiert werden.

root@linux# sudo apt-get update
root@linux# sudo apt-get install skype

Flickr Uploadr unter Linux nutzen

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Es gibt einige Alternativen um unter Linux seine Fotos auf Flickr hochzuladen und zu taggen. Allerdings habe ich kein Programm gefunden, dass meinen Ansprüchen so gut gerecht wird wie der offizielle Uploader von Flickr. Diesen gibt es offiziell allerdings nur für Windows und Mac OSX. Allerdings kann er mit ein zwei Tricks auch unter Linux zum laufen gebracht werden.

Als erstes muss Wine installiert werden. Danach muss das Shell Script Winetricks heruntergeladen werden und mit dessen Hilfe die VCRun2005 Library installiert werden. Danach kann der offizielle Flickr Uploadr von der Flickr Webseite heruntergeladen und unter Wine installiert werden. Et voilà der Uploadr funktioniert!

Das ganze nochmal kurz und bündig in Shell Befehlen zusammengefasst:

root@linux# apt-get update
root@linux# apt-get install wine
root@linux# wget <a href="http://www.kegel.com/wine/winetricks">http://www.kegel.com/wine/winetricks</a>
root@linux# chmod +x winetricks
root@linux# ./winetricks vcrun2005
root@linux# wget [FlickrUploadr.exe]
root@linux# wine [FlickrUploadr.exe]

Download einer Webseite unter Linux

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Ab und an taucht ein bekanntes Steinzeitphänomen auf: Man möchte eine Webseite unterwegs betrachten und dies ohne Internetanbindung. So wie mans halt früher gemacht hat. Das ist vor allem für Wikis nützlich, in denen mal schnell was nachschauen möchte. Aber wie lade ich eine komplette Webseite aus dem Internet herunter, wenn das vom Seitenbetreiber nicht schon von Haus aus angeboten wird?Dazu gibts unter Linux das nützliche Tool wget. Damit kann man eigentlich alles was über das Internet erreichbar ist herunterladen. Auch komplette Webseiten. Um das zu bewerkstelligen gibt man einfach folgenden Code in der Kommandozeile ein:

root@linux# wget --wait=5 --limit-rate=20K -r -p -U Mozilla <a href="http://download.domain.ch/index.html">http://download.domain.ch/index.html</a>
Durch den rekursiven Aufruf (-r) werden auch alle mit der Startdatei verlinkten Seiten und Bilder heruntergeladen. Ein mit —wait forciertes Timeout von 5 Sekunden hält den gesamten Datenverkehr auch für den Seitenbetreiber im Rahmen.

Railo auf Ubuntu installieren

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Es gibt schon einige Installationsanleitungen im Netz, wie ein Railo Server inklusive dem Indianerhäuptling Apache2 auf einer Linux Kiste installiert werden kann.

Wieso also noch einmal ein solches Howto schreiben?! Dazu gibts mehrere gute Gründe. Der Beste davon ist wahrscheinlich, dass ich durch abklappern einiger Blogs und Webseiten einen für mich funktionstüchtigen Bausatz an Anweisungen und Anleitungen zusammenstellen musste, damit die Installation überhaupt geklappt hat. Das möchte ich mir in Zukunft ersparen, deshalb hier kurz und knackig wies für mich funktioniert hat.

Mein Bausatz basiert auf einer Ubuntu 9.04 Karmic Koala Kiste welche auf einem vServer bei den Jungs von Rackspace Cloud läuft.

Als allererstes muss die APT-Konfiguration um die Multiverse Pakete erweitert werden, damit das sun-java6-jdk Paket installiert werden kann. Also sicherstellen, dass die /etc/apt/sources.list folgenden Inhalt besitzt:

deb <a href="http://archive.ubuntu.com/ubuntu/">http://archive.ubuntu.com/ubuntu/</a> karmic main restricted universe multiverse
deb-src <a href="http://archive.ubuntu.com/ubuntu/">http://archive.ubuntu.com/ubuntu/</a> karmic main restricted universe multiverse
deb <a href="http://archive.ubuntu.com/ubuntu/">http://archive.ubuntu.com/ubuntu/</a> karmic-updates main restricted universe multiverse
deb-src <a href="http://archive.ubuntu.com/ubuntu/">http://archive.ubuntu.com/ubuntu/</a> karmic-updates main restricted universe multiverse
deb <a href="http://security.ubuntu.com/ubuntu">http://security.ubuntu.com/ubuntu</a> karmic-security main restricted universe multiverse
deb-src <a href="http://security.ubuntu.com/ubuntu">http://security.ubuntu.com/ubuntu</a> karmic-security main restricted universe multiverse

Nun die neuen Paketinformationen laden und da meine Ubuntu Box ganz frisch war, hab ich grad noch das System auf einen aktuellen Stand gebracht. Danach noch die benötigten Pakete installieren und wir sind bereit für die weiteren Konfigurationen.

root@linux# apt-get update
root@linux# apt-get upgrade
root@linux# apt-get install build-essential
root@linux# apt-get install automake
root@linux# apt-get install apache2
root@linux# apt-get install apache2-threaded-dev
root@linux# apt-get install sun-java6-jdk

Damit Java ausgeführt werden kann, müssen wir die JAVA_HOME Variable in der /etc/profile hinzufügen und die Umgebungsvariablen neu auslesen.

root@linux# vi /etc/profile

#Am Ende der Datei folgende Zeile hinzufuegen und danach speichern:
export JAVA_HOME=/usr/lib/jvm/java-6-sun
root@linux# source /etc/profile

Als nächstes laden wir uns den aktuellen Railo Server von http://www.getrailo.org herunter und zwar den ohne JRE (die haben wir ja bereits von Hand installiert).

root@linux# wget <a href="http://www.getrailo.org/down.cfm?item=/railo/remote/download/3.1.2.001/server/all/railo-3.1.2.001-resin-3.1.9-without-jre.tar.gz">http://www.getrailo.org/down.cfm?item=/railo/remote/download/3.1.2.001/server/all/railo-3.1.2.001-resin-3.1.9-without-jre.tar.gz</a>

Railo installieren wir unter /opt. Also das Tar-File dahin verschieben, entpacken und zu Komfortzwecken einen Symlink anlegen.

root@linux# mv railo-3.1.2.001-resin-3.1.9-without-jre.tar.gz /opt/railo-3.1.2.001-resin-3.1.9-without-jre.tar.gz
root@linux# tar -xvzf railo-3.1.2.001-resin-3.1.9-without-jre.tar.gz
root@linux# ln -s railo-3.1.2.001-resin-3.1.9-without-jre railo

Et Voilà! Railo und Resin sind bereits fertig installiert. Um den Railo Application Server zu starten führt man das folgende Shellscript aus:

/opt/railo/bin/httpd.sh start

Ein Aufruf der URL http://my.domain.ch:8600 beweist: Der Server läuft!

Da die Auslieferung von ColdFusion Templates über Apache mehr Spass macht, muss dieser nun noch konfiguriert werden. Dazu muss zuerst das Modul mod_caucho kompiliert werden. Klingt kompliziert? Überhaupt nicht! Einfach folgende Schritte im Verzeichnis /opt/railo ausführen:

root@linux# ./configure --with-apxs=apxs2
root@linux# make
root@linux# make install

DER KOMPILIERUNGSVORGANG MUSS HIER FEHLSCHLAGEN

Die Makefile.in als nächstes sichern und mit der Makefile.am ersetzen und das ganze noch eins mal ausführen.

root@linux# mv Makefile.in Makefile.in.bak
root@linux# mv Makefile.am Makefile.in
root@linux# ./configure --with-apxs=apxs2
root@linux# make
root@linux# make install

Diesmal sollte es klappen und das Caucho Modul wurde erfolgreich installiert. Der letzte Schritt ist die Anzeige des Caucho-Status zu deaktivieren und danach bei den gewünschten VirtualHosts den Caucho-Request-Handler hinzuzufügen. Aber eins nach dem anderen… Jetzt erst mal den Caucho-Status Publikator in der /etc/apache2/httpd.conf abschalten. Dazu den Parameter CauchoStatus auf no setzen:

#
# mod_caucho Resin Configuration
#
LoadModule caucho_module /usr/lib/apache2/modules/mod_caucho.so
ResinConfigServer localhost 6800
CauchoConfigCacheDirectory /tmp
CauchoStatus no

Und nun bei den gewünschten VirtualHosts (Dateien unter /etc/apache2/sites-available den Caucho-Request-Handler hinzufügen…

&lt;VirtualHost *:80&gt;
  ServerAdmin admin@domain.ch
  ServerAlias my.domain.ch
  DocumentRoot /var/www/my.domain.ch
  DirectoryIndex index.cfm index.html index.htm

  &lt;Directory /var/www/my.domain.ch&gt;
    Options Indexes FollowSymLinks MultiViews
    AllowOverride None
    Order allow,deny
    allow from all
  &lt;/Directory&gt;

  ErrorLog /var/log/apache2/error.log
  LogLevel warn
  CustomLog /var/log/apache2/access.log combined

  &lt;Location /var/www/my.domain.ch/*&gt;
    SetHandler caucho-request
  &lt;/Location&gt;
&lt;/VirtualHost&gt;

Damit die Webseite auch wirklich aktiviert ist, muss unter Ubuntu ein Symlink zum soeben konfigurierten File existieren. Es ist also sicher zu stellen, dass unter /etc/apache2/sites-enabled ein Symlink existiert der auf die genannte Datei verweist.

Neustart des Indianers nicht vergessen.

Als letzten Schritt muss dem Resin nun die neue Webseite bekannt gemacht werden. Dazu bearbeitet man die /opt/railo/conf/resin.conf, kopiert im Bereich der Cluster den Default Host und ändert die Parameter entsprechend ab:

&lt;!-- configures the default host, matching any host name --&gt;
&lt;host id="" root-directory="."&gt;
  &lt;!--
    - configures an explicit root web-app matching the
    - webapp's ROOT
  --&gt;
  &lt;web-app id="/" root-directory="webapps/ROOT"/&gt;
  &lt;web-app id="/resin-admin" root-directory="${resin.home}/php/admin"&gt;
    &lt;!--
      - Administration application /resin-admin
    --&gt;
    &lt;prologue&gt;
      &lt;resin:set var="resin_admin_external" value="false"/&gt;
      &lt;resin:set var="resin_admin_insecure" value="true"/&gt;
    &lt;/prologue&gt;
  &lt;/web-app&gt;
&lt;/host&gt;

&lt;!-- Hier wirds interessant --&gt;
&lt;host id="my.domain.ch"&gt;
  &lt;root-directory&gt;/var/www/my.domain.ch&lt;/root-directory&gt;
  &lt;web-app id="/" document-directory="" /&gt;
&lt;/host&gt;

Jetzt Railo noch einmal neu starten und die Installation ist abgeschlossen. War gar nicht soooo schwierig oder?

/opt/railo/bin/httpd.sh stop
/opt/railo/bin/httpd.sh start

Immer nützlich: Die angepassten Files befinden sich als Beispiel im Zipfile im Anhang. Zusätzlich befindet sich dort auch das fertig kompilierte Modul mod_caucho, welches nur noch nach /usr/lib/apache2/modules kopiert werden muss. Zusätzlich im Zipfile: Jeweils ein Start respektive Stop Skript welches den Start / Stop von Apache2 sowie Railo in einem vornimmt.